A jóga alap tézisei – Jama és Nijama bevezető

Die Grundthesen des Yoga – Einführung in Yama und Niyama

Wenn wir an Yoga denken, denken wir oft an die körperliche Praxis der Asanas. Yoga ist jedoch viel mehr: Es ist eine umfassende Lebensphilosophie, die uns hilft, klarer zu sehen, eine tiefere Verbindung zu uns selbst aufzubauen und Harmonie in unseren Alltag zu bringen.

Laut Patanjalis Yoga-Sutras führen die acht Glieder des Yoga ( Ashtanga genannt) den Übenden zur inneren Freiheit. Die ersten beiden Säulen dieses Weges sind Yama und Niyama – die Prinzipien ethischen Lebens und innerer Haltung.

Yamas und Niyamas sind keine Regeln, denen man folgen muss.
Es sind vielmehr Anleitungen, die Ihnen zeigen, wie Sie mit mehr Leichtigkeit, Klarheit und Ehrlichkeit leben können – sich selbst und anderen gegenüber.


Warum sind Yama und Niyama wichtig?

Gemäß der yogischen Tradition beginnt die Praxis in der äußeren Welt und führt allmählich nach innen. Asanas werden erst dann zu wirklich tiefgreifenden Übungen, wenn sie auf einer Lebenseinstellung, einer Beziehung zu sich selbst und bewussten Entscheidungen basieren.

Yama und Niyama:

  • reinigt physische und emotionale Räume

  • hilft dabei, interne Geräusche zu reduzieren

  • lehrt Sie, bewusster zu reagieren

  • unterstützt die Beruhigung des Nervensystems

  • stimmt mit Ihren inneren Werten überein

  • gibt Orientierung für die Praxis

Diese Prinzipien sind gleichzeitig die Ethik und Psychologie des Yoga.


Das Yama – wie man mit der Welt umgeht

Yama bezieht sich auf deine Beziehung zum Leben und zu anderen. Die Reinheit deiner Handlungen, Absichten und Einstellungen bestimmt, wie deine Präsenz die Welt beeinflusst und wie du auf äußere Einflüsse reagierst.

Die fünf Prinzipien des Yama sind:

  1. Ahimsa – Nichtverletzen

  2. Satya – Ehrlichkeit

  3. Asteya – nicht stehlen

  4. Brahmacharya – bewusster Umgang mit Energie

  5. Aparigraha – Loslassen von Anhaftung

Dies sind subtile ethische Kompasse, die nicht "verbieten", sondern befreien: Sie helfen Ihnen, mit weniger Konflikten, mehr Klarheit und weniger innerer Anspannung zu leben.


Niyama – wie du dich selbst behandelst

Bei Niyama geht es darum, die Beziehung zu sich selbst zu reinigen. Diese Prinzipien helfen dabei, den inneren Raum zu schaffen, in dem Yoga seine wahre Wirkung entfalten kann.

Die fünf Prinzipien des Niyama sind:

  1. Shaucha – Reinheit

  2. Santosha – Zufriedenheit, Akzeptanz

  3. Tapas – innere Disziplin und Feuer

  4. Svadhyaya – Selbsterkenntnis und Selbstbeobachtung

  5. Ishvara pranidhana – Hingabe und Vertrauen

Bei Niyama geht es darum, die eigene innere Welt zu gestalten: den eigenen Rhythmus zu respektieren, das innere Feuer am Leben zu erhalten und eine Art von Vertrauen zu entwickeln, in der Kontrolle durch Präsenz ersetzt wird.


Yama und Niyama im modernen Leben

Das moderne Yoga beschränkt sich oft auf die körperliche Praxis, doch es sind die Yamas und Niyamas, die tiefgreifende Veränderungen bewirken:

  • Es ist einfacher, Nein zu Dingen zu sagen, die einem nicht guttun.

  • Sie klären Ihre Grenzen

  • Sie werden mitfühlender mit sich selbst und anderen.

  • Die innere Spannung nimmt ab

  • Sie kommunizieren klarer

  • Sie verschwenden weniger Energie durch unnötige Runden.

Yama und Niyama sind keine Erwartungen – sie sind Werkzeuge.


Ayuna-Ritualempfehlungen zur Schaffung innerer yogischer Grundlagen

Zur Vertiefung der Praxis werden Hilfsmittel eingesetzt, die den inneren Raum erden, reinigen und feinabstimmen.

  • Beruhigende ätherische Ölmischung – für ein sauberes, beruhigendes Interieur

  • Ätherische Ölmischung „Inneres Feuer“ – zur Unterstützung von Tapas und anhaltender innerer Arbeit

  • Ätherische Ölmischung „Fröhliche Atmosphäre“ – Santosha, für eine Atmosphäre zufriedener Präsenz

  • Gaiam Here & Now Yogamatte – eine stabile Grundlage für eine tiefere Yoga-Reise.


Zusammenfassung

Yama und Niyama sind keine Reihe von Regeln, sondern eine Art innere Landkarte.
Es hilft Ihnen, klarer zu sehen, tiefer zu fühlen und authentischer präsent zu sein.

Der Weg des Yoga beginnt damit:
mit der Absicht, wie du lebst und welche Aufmerksamkeit du dir selbst schenkst.

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